22. April 2026
Impulse für die Weiterentwicklung der europäischen Holzpolitik
WoodPoP Policy Lab 2026 in Tulln
Vom 20. bis 22. April 2026 fand in Tulln (Österreich) das WoodPoP Policy Lab 2026 statt – ein zentrales Treffen der European Wood Policy Platform (WoodPoP), organisiert von der Technical Working Group Governance. Auch Timber Construction Europe (TCE) war aktiv vertreten und brachte seine Perspektive aus der Praxis und Industrie in die Diskussionen ein.
Fünf Jahre WoodPoP – Zeit für eine Standortbestimmung
Seit ihrer Gründung im Jahr 2021 verfolgt die WoodPoP das Ziel, die politische Zusammenarbeit und den Dialog zur nachhaltigen Nutzung von Holz in Europa zu stärken. Das Policy Lab bot nun den passenden Rahmen, um nach fünf Jahren eine Zwischenbilanz zu ziehen, Erfolge zu reflektieren und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten auszuloten.
Die Veranstaltung wurde von hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern eröffnet, darunter Elfriede Moser (BMLUK, Österreich) und Boris Hultsch (Wood K plus). In den einleitenden Sessions wurde ein Überblick über die bisherigen Aktivitäten und Wirkungen der Plattform gegeben.
Interaktiver Austausch und neue Perspektiven
Im Mittelpunkt des dreitägigen Formats standen interaktive Workshops, Breakout-Sessions und Plenardiskussionen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Forschung und Industrie wurden:
- zentrale Erfolge der letzten Jahre analysiert,
- bestehende Herausforderungen und Lücken identifiziert,
- neue Chancen für die Holzpolitik diskutiert und
- konkrete Empfehlungen für die zukünftige Ausrichtung von WoodPoP erarbeitet.
- Einblick in Innovation und Praxis
Ein besonderes Highlight war die Führung durch das Kompetenzzentrum Wood K plus sowie die Exkursion in die Gärten Tulln, organisiert gemeinsam mit dem Fachverband der Holzindustrie Österreichs. Diese Programmpunkte boten wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten und innovative Anwendungen im Holzbereich.
Ausblick: Weiterentwicklung der Plattform
Am Abschlusstag wurden gemeinsam zentrale Handlungsempfehlungen formuliert, die als Grundlage für die Weiterentwicklung der WoodPoP dienen sollen. Der Fokus liegt künftig noch stärker auf der Verzahnung von Politik, Forschung und Industrie sowie auf der Rolle von Holz als Schlüsselmaterial für eine nachhaltige und klimafreundliche Wirtschaft.
Timber Construction Europe begrüßt die Initiative und wird sich auch weiterhin aktiv in den Prozess einbringen, um die Bedeutung des Holzbaus auf europäischer Ebene zu stärken und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.