26. Februar 2018

Internationaler Holzbaukongress erfolgreich in Köln

Bauen mit Holz verlangt von Ihnen als Architekten eine etwas intensivere Beschäftigung mit dem Material und seiner konstruktiven Logik. Wir Zimmerer stehen Ihnen da aber gerne beratend zur Seite. Und eins werden Sie heute bei den vorgestellten Projekten sicherlich sehen: Die Mühe lohnt sich!", so Peter Aicher, Präsident Timber Construction Europe, in seinem Grußwort zum Architekturkongress LivingWood.

Der Kongress im  Rahmen der Handwerksmesse DACH+HOLZ International 2018 in Köln stellte sechs internationale Bauprojekte von europäischem Rang vor. Büros aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Norwegen zeigen die Vielfalt und die Genialität von Holzarchitektur. Ein Schwerpunkt des sehr gut besuchten Kongresses lag auf dem Wohnungsbau aus Holz.

"Handwerk und Architektur – das waren vor der Jahrtausendwende noch zwei Parallelwelten, die wenig miteinander zu tun hatten. Dabei war es den Wegbereitern der Modernen Architektur ein Kernanliegen, Kunst und Handwerk zusammenzuführen," so Aicher über die Beziehung Kunst und Handwerk.

"Als Walter Gropius 1919 das Bauhaus gründete, erklärte er die mittelalterlichen Bauhütten zum Vorbild. Das Bauhaus bestand aus verschiedenen Werkstätten, die jeweils von einem Künstler und einem Handwerker gemeinsam geleitet wurden. Dieses Konzept geriet dann leider in Vergessenheit. Doch heute wird dieses Konzept wieder aktuell. Das liegt am Holz.  Denn Holz ist planerisch und handwerklich anspruchsvoll. Trotzdem entwickelt es sich gerade zu dem Baumaterial des 21. Jahrhunderts: wegen seiner Nachhaltigkeit, wegen seinen kurzen Bauzeiten und auch wegen seiner wohltuenden Anmutung – ein gerade für gestresste Großstädter wichtiger Aspekt."

Die Projekte und das Programm des Architekturkongress LivingWood